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Eau de Parfum, Eau de Toilette oder Eau de Cologne? Unterschiede zwischen den Parfüm-Variationen

Viele fragen sich, was eigentlich der Unterschied zwischen Eau de Parfum, Eau de Toilette und Eau de Cologne ist. Wir erklären, wie sich diese Begriffe unterscheiden und welcher Duft zu welchem Zweck der richtige ist.

Bei Düften wird im Allgemeinen zwischen verschiedenen Variationen unterschieden, die sich insbesondere durch ihren Duftölanteil voneinander unterscheiden. Der Anteil des Duftöls, also dessen Konzentration, ist für die Haltbarkeit und Intensität des Dufterlebnisses verantwortlich. Parfums mit einem hohen Anteil an Duftöl enthalten also in der Regel weniger Wasser- und Alkoholanteile als Parfums mit einem geringen Duftölanteil, sind jedoch meist ebenfalls durch einen höheren Preis gekennzeichnet. Aber was ist nun besser? Eau de Parfum oder Eau de Toilette? Oder vielleicht doch Eau de Cologne? Es kommt auf den bevorzugten Effekt und den genauen Verwendungszweck des Duftwassers an.

Was ist Eau de Parfum (EdP)?

Der höchste Anteil an unverdünntem Duftöl ist in einem Eau de Parfum, umgangssprachlich auch Parfum oder Parfüm genannt, enthalten. Der Duftölanteil kann von Hersteller zu Hersteller variieren, die Konzentration beträgt aber zumeist zwischen 10 und 20 %. Damit ist das Eau de Parfum durch eine ausgesprochen hohe Intensität gekennzeichnet, so dass nur wenige, sparsame Sprühstöße des Parfums genügen, um einen langanhaltenden, intensiven Duft zu bewirken. Aufgrund dieser Intensität wird das Eau de Parfum in den meisten Fällen eher Abends und zu besonderen Ereignissen und Anlässen aufgetragen. Durch die hohen Duftölanteile im Eau de Parfum unterscheidet es sich oftmals auch durch einen höheren Preis von den Varianten Eau de Toilette und Eau de Cologne.

Was kennzeichnet Eau de Toilette (EdT)?

Ein Eau de Toilette enthält einen unverdünnten Duftölanteil von 5-10 % und liegt damit in der Mitte zwischen Eau de Parfum und Eau de Cologne. Aufgrund des geringen Anteils an Duftöl ist das Eau de Toilette meist von einer gewissen Frische und Leichtigkeit gekennzeichnet. Oft wird es daher am Tag aufgetragen. Im Gegensatz zum Eau de Parfum ist ein Eau de Toilette aufgrund des geringeren Duftölanteils aber auch von einer größeren Flüchtigkeit des Duftes gekennzeichnet, so dass dieser schneller verfliegt. Daher ist ein Eau de Toilette häufig bis zu einem Drittel günstiger als ein Eau de Parfum und lässt sich sehr gut tagsüber und im Alltag tragen.

Was ist der Unterschied zu Eau de Cologne (EdC)?

Das Eau de Cologne enthält den niedrigsten Anteil an unverdünntem Duftöl – lediglich zwischen 3 und 5 %. Aufgrund dieses niedrigen Duftölanteils ist der Geruch eines Eau de Colognes im Vergleich zu Eau de Parfum und Eau de Toilette als eher kurzlebig zu bezeichnen. Außerdem ist Eau de Cologne aus diesem Grund häufig preisgünstiger als die anderen Duftvarianten und -Zusammensetzungen.

Die Parfum Duftnoten erklärt: Kopfnote, Herznote und Basisnote

Düfte eines Eau de Colognes, eines Eau de Toilettes und eines Eau de Parfums können sich im Laufe der Zeit nach dem eigentlichen Auftragen verändern und riechen ferner an jedem Menschen etwas unterschiedlich. Das liegt am je eigenen Verlauf der Düfte und der Zusammensetzung des Parfums, der sogenannten Duftkomposition. Diese ist traditionell aus drei verschiedenen Duftnoten zusammengesetzt: Der Kopfnote, der Herznote und der Basisnote, die jeweils wiederum aus circa 150-250 kleinen Bestandteilen bestehen.

Der Aufbau der Parfum-Duftnoten lässt sich in Form einer Pyramide darstellen. Die Spitze der Pyramide wird von Düften gebildet, die eine eher geringe Beständigkeit und Intensität haben, wohingegen am Boden der Pyramide Duftnoten zu verorten sind, die intensivere und beständigere Gerüche aufweisen und somit gewissermaßen die Grundfeste eines Parfums bilden.

Die Kopfnote von Parfüms

Die Kopfnote eines Duftes, auch Topnote genannt, besteht in seinem zuerst wahrgenommenen Eindruck. Sie umfasst also das, wonach der Duft direkt nach dem Auflegen des Parfums als erstes und am dominantesten riecht. Allerdings ist der Duft der Kopfnote meist eher kurzweilig und eine Viertel- bis halbe Stunde nach dem Auftragen kaum noch wahrzunehmen. In diesem Sinne bildet die Kopfnote die Spitze der Duftpyramide. Oft ist die Kopfnote geprägt von sehr frischen und auch würzigen Düften wie beispielsweise Zitrus-, Bergamotte- Minz- oder Pfeffer-Aromen.

Die Herznote von Parfüms

Nachdem der Duft der Kopfnote verflogen ist, kann sich der eigentliche Duftkörper entfalten, die Herznote, die auch unter der Bezeichnung Mittelnote bekannt ist. Im Vergleich zur sehr kurzlebigen Kopfnote eines Parfums ist die Herznote für eine deutlich längere Zeit, meist über mehrere Stunden, wahrnehmbar und hat eine größere Auswirkung auf den Charakter des Duftes. Damit bildet die Herznote den mittleren Teil der Duftpyramide. Oft ist die Herznote geprägt von süßen, blumigen und sehr aromatischen Düften, beispielsweise Jasmin- oder Rosen-Aromen, aber auch Honig, Beeren und milde Gewürze bilden häufig Inhaltsstoffe für die Herznote eines Parfums.

Die Basisnote von Parfüms

Den Dritten und letzten Teil der Duftkomposition bildet die Basisnote, deren Duft am längsten, einen vollständigen Tag lang, wahrzunehmen ist und von der die Duftkomposition als Ganzes getragen wird. Damit bildet die Basisnote den Boden oder das Fundament der Duftpyramide, auf dem sowohl Herz- aus auch Kopfnote aufbauen. Oft ist die Basisnote geprägt von würzigen und holzigen Düften wie beispielsweise Lavendel-, Moschus-, Vanille-, Weihrauch-, Holz- oder Harz- Aromen, die für sinnliche und tiefgründige Nuancen in einem Parfum sorgen.

Dabei ist die Basisnote eines Dufts der Grund dafür, dass Parfüms an verschiedenen Menschen unterschiedlich riechen können. Denn die Basisnote entwickelt sich auf Basis der Hautbeschaffenheit des Trägers und der einzelnen Duftaromen im Parfum. Somit spielt beispielsweise der pH-Wert der Haut eine Rolle für die Ausprägung der Düfte, aber auch die Ernährung des Parfum-Trägers, sein Alter und sein Hormonhaushalt beeinflussen die Entwicklung des aufgetragenen Duftes.

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